Debatte um E-Auto, Otto Waalkes & den WDR

Debatte um E-Auto, Otto Waalkes & den WDR

Otto Waalkes riss in den 1970er Jahren Witze, die heute als diskriminierend empfunden werden. Wie kommt man mit dem E-Auto von Berlin an die Ostsee? Und ist Haferdrink gesünder als Kuhmilch? Die Sommerferien sind vorbei, die Fragen unserer Zeit haben uns wieder. Und mit ihnen die Suche nach Antworten. Sind sie generationenabhängig oder regional unterschiedlich?


Drei Themen aus dem Spätsommer 2023:

  • Sind Otto-Witze aus den 1970er-Jahren rassistisch?
  • Wie kommen man mit dem E-Auto von Berlin an die Ostsee?
  • Ist Hafermilch gesünder als Kuhmilch?

Bewährtes wird neu gedacht

Beim Lesen der aktuellen Nachrichten stellt sich die Frage, ob es gut ist, Bewährtes infrage zu stellen oder neu zu bewerten. Ein bekanntes Magazin, das im öffentlichen Fernsehen ausgestrahlt wird und den Namen eines Milchprodukts trägt, berichtet auf seinem Facebook-Account im Wochenabstand über den fragwürdigen Konsum der Kuhmilch. Der Haferdrink wäre eine adäquate Alternative.

50 Jahre alte Witze von Otto Waalkes haben plötzlich rassistische Züge. Dem E-Auto gehört die Zukunft. Der Verbrenner soll verboten werden, wer ihn fährt, zerstört die Umwelt. Die Diskussionen in den sozialen Netzwerken sind laut und einseitig. Wer sich der allgemeinen Ansicht nicht anschließt, wird gern in Grund und Boden geredet.

Es sind drei Themen, die im Spätsommer 2023 in den Nachrichten präsent sind. Sie sorgen für Zustimmung, für Diskussionen, mitunter auch für Aufregung, Kritik, Skepsis und, vorrangig bei älteren Menschen, für Angst. Viele können sich weder mit dem E-Auto noch mit dem Haferdrink identifizieren. Die Kritik an Otto Waalkes sorgt für unverständliches Kopfschütteln. Was ist nur los, in Deutschland?

Einen alten Baum verpflanzt man nicht

In den 1970er-Jahren lachte Ost und West gemeinsam über Otto Waalkes. Mit wenigen Ausnahmen im sogenannten „Tal der Ahnungslosen“, irgendwo zwischen Dresden und Zittau, konnte der DDR-Bürger Westfernsehen empfangen. Otto Waalkes war dort ausgesprochen beliebt. Unter dem Ladentisch gab es einige Platten zu kaufen. Er war vom Regime für unkritisch befunden worden, der Bürger durfte offiziell über seine Witze schmunzeln und auch die Menschen im „Tal der Ahnungslosen“ hatten über die Platten und DDR-Fernsehsendungen Zugang zu ihm.

Bleiben wir in der DDR: Ein Glas Milch zum Frühstück war Bestandteil der täglichen Ernährung. Süßigkeiten waren rar, umso beliebter war Pudding. Aus echter Milch, versteht sich. Der DDR-Bürger fuhr mit dem Trabbi, Wartburg oder Lada zur Ostsee. Mit einer Trabbi-Tankfüllung kam die Familie vom Ost-Berlin nach Warnemünde. Mit fortschreitendem Lebensalter hängt der Mensch den Dingen des Lebens, die schon immer dazugehörten. Er ist wie ein alter Baum mit seinen Gewohnheiten verwurzelt und möchte nicht verpflanzt werden.

Mit dem E-Auto an die Ostsee fahren

Streitthema Nummer Eins: Das E-Auto. Das von der EU befürwortete Verbrennerverbot, geplant irgendwann in den 2030er-Jahren, schwebt über einigen kritischen Geistern, die sich fragen, wie die Tagestour von Berlin an die Ostsee funktioniert.

Von Berlin nach Warnemünde: Der Hauptstädter liebt es, einen Tag in seiner “Badewanne“ zu verbringen. Es sind etwa 250 Kilometer zu fahren. Einfache Strecke. E-Auto-Fahrer erzählen von Touren, die zu einem Abenteuer wurden. Oder zu einer Belastung, wenn Termine einzuhalten sind oder kleine Kinder mitfahren.

Ostseebad Warnemünde – die Badewanne der Berliner

Der Berliner liebt Warnemünde. Er fährt morgens ins Ostseebad und abends wieder zurück. Wenn die Wetter-Apps Sonnenschein und Temperaturen über 25 Grad Celsius ankündigen, ist in der Hauptstadt frühes Aufstehen angesagt. Wer um sechs Uhr aufbricht, ist halb neun dort und bekommt ohne langes Suchen einen Parkplatz. Schon zwei Stunden später gibt es vor den Parkhäusern lange Autoschlangen. In den Sommerferien schrumpft die Chance auf einen Parkplatz schon am späten Vormittag. Es verrinnt wertvolle Zeit, die der Berliner am Meer verbringen möchte.

Liegt die Ankunftszeit gegen halb neun, gibt es Parkplatzgarantie. So ein Verbrennungsmotor im Auto eingebaut ist. Mit einem E-Auto muss der Parkplatz eine Ladesäule haben. Denn bei einer durchschnittlichen Reichweite von 500 Kilometern, wird es knapp, mit der Heimfahrt in die Hauptstadt. Eine vom ADAC veröffentlichte Tabelle zeigt, dass große Reichweiten eher auf hochpreisige Fahrzeuge beschränkt sind. Diese passen nicht immer ins Budget.

Kopfrechnen beim Autofahren

Ein Familienvater erzählt von Kopfrechenaufgaben am Steuer: Navi gegen Reichweite. Komme ich nach Hause oder muss ich doch einen Stopp einlegen? Mit einem Kleinkind im Auto fiel die Entscheidung auf den Zwischenstopp. Dann kann ich die Geschwindigkeit erhöht werden, dachte sich der Vater. Das Auto, so berichtete er, reagierte mit einem höheren Stromverbrauch. Die Rechnung ging nicht auf, der Stopp musste früher eingelegt werden und dauerte mehr als eine halbe Stunde. Weil eine Schnellladesäule verfügbar war. Das ist vertretbar, auf kurzen Strecken. Doch was ist mit längeren Touren in den Urlaub? Und ist immer eine Schnelladesäule frei?

Mit dem elektrischen Dienstwagen unterwegs

Ein zweites Gespräch drehte sich um eine Tour von der Ostsee nach Berlin aus beruflichen Gründen. Als Dienstwagen stand ein E-Auto zur Verfügung. Das Trio kam zu spät, weil der Akku nicht voll geladen war. In Berlin fanden die nicht ortskundigen jungen Kollegen keine freie Ladesäule. So mussten auch sie unfreiwillig Zeit auf Raststätten verbringen. Teurer Kaffee inklusive.

Vor einigen Jahren veröffentlichte eine große deutsche Tageszeitung einen Erfahrungsbericht über eine Testfahrt mit dem E-Auto an die Ostsee. Die Journalisten hatten arge Probleme, die Strecke zu bewältigen. Sie ließen das Fahrzeug vor den Toren Berlins vor einem Privathaus stehen, wo es von dem hilfsbereiten Eigentümer in 24 Stunden am Haushaltsstrom geladen wurde. Die Journalisten nahmen es mit Humor. Doch auch dort war die Rede von der Klimaanlage, die Strom frisst, und von einer niedrigen Reisegeschwindigkeit, um Energie zu sparen. Mittlerweile hat sich die Technik verbessert. Aber längere Strecken bleiben nach wie vor eine Herausforderung.

E-Auto und Flieger – die perfekte Lösung

In einer Wohnsiedlung stehen zwei elektrisch betriebene Kleinwagen vor einem Einfamilienhaus. An der Fassade ist die Wallbox angebracht. Eins der Autos ist an dem Kabel angeschlossen. Auf dem Dach gibt Solarkollektoren.

Der Hauseigentümer ist im Vorgarten beschäftigt und voller Stolz bereit, über seine Anlage zu berichten. Er lädt die Autos abwechselnd, der Strom wird von der Solaranlage auf dem Dach bereitgestellt.

Der Mann ist glücklich mit der neuen Technik: Die Fahrzeuge wurden beim Kauf subventioniert. Er hat nach eigenen Angaben keinerlei Kosten, da der Strom aus der Solaranlage ausreicht. Lange Strecken legen er und seine Gattin nicht zurück, beide nutzen die E-Autos nur für Fahrten in der Region. Für die Urlaubsreise wird der Flieger gebucht. Ist diese Kombination wirklich umweltfreundlicher als der Verbrenner?

Eine Kombination aus Solaranlage und Wallbox ist eine Lösung, die gut funktioniert. Doch sie ist nicht für jedermann geeignet. Wer eine Mietwohnung hat, darf ohne Zustimmung des Vermieters keine Wallbox installieren und hat in der Regel auch keine Solaranlage auf dem Dach. Vielen Mietwohnungen fehlt der eigene Parkplatz. Denken die Kritiker des Verbrenners darüber nach, wo das E-Auto eines Mieters ohne eigenen Parkplatz geladen werden könnte?


Otto Waalkes reißt diskriminierende Witze

Otto Waalkes. Dieter Hallervorden. Heinz Erhard. Die Comedian des vergangenen Jahrtausends. Eine Generation hat über die Witze herzlich gelacht. Nun wird nicht nur vor dem Verbrenner gewarnt, der den Berliner ein paarmal im Jahr zur Ostsee brachte, sondern auch vor Otto Waalkes. Einige seiner Witze gelten nun als diskriminierend. Wann ist die Gesellschaft so sensibel geworden, dass sie hinter allem und jedem eine Diskriminierung vermutet? Warum war das „früher“ anders? Warum konnten die Menschen befreit lachen, ohne sich zu fragen, ob sich irgendwer benachteiligt oder angegriffen fühlt?

Ab unter die Gürtellinie

Ottos Witze gehen ab und zu unter die Gürtellinie. Doch das war in den 1970er-Jahren nunmal so. Toni Marshall sang in der Hitparade, dass er in dem Wald seiner Angebeteten der Oberförster sein wolle. Roland Kaiser bat seine Amore mio, sich auszuziehen, und wollte später mit der Nachbarin ein Schäferstündchen erleben, obwohl diese liiert war. Gewarnt hat niemand, vor diesen Songs. Auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht.

Worum geht es eigentlich?

Otto Waalkes feierte kürzlich seinen 75. Geburtstag. Der WDR wollte den Komiker mit einigen seiner besten Shows ehren. Sie wurden in den 1970er-Jahren aufgezeichnet. Bevor es losging, erschien eine Warnung auf dem Bildschirm: Die Inhalte könnten diskriminierend sein. Dabei hat der WDR nicht erklärt, um welche Passagen es bei der Otto-Waalkes-Warnung geht. Eine pauschale Verurteilung?

Schnell kristallisierte sich ein Dialog aus dem ersten Otto-Film mit Günther Kaufmann heraus. Dass sich Otto in dieser Szene mit seinen ungewaschenen Füßen selbst aufs Korn nimmt, ist wohl niemandem aufgefallen. Es gibt zahlreiche Sketche, die heute so gar nicht mehr gedreht werden würden. Was vielleicht in Ordnung geht. Nur sollte man diese und jegliche andere Art der Unterhaltung doch bitte in ihre Entstehungszeit einordnen. Dann wären Warnhinweise obsolet.

Die Welt von Sissi

Die große Liebe zwischen Sissi und Kaiser Franz Joseph, die in der Realität recht einseitig war, kann der interessierte Fernsehzuschauer zu Weihnachten anschauen. Ohne Warnhinweise. Damals, in der Mitte der 1950er-Jahre, liefen die Menschen in Scharen ins Kino. Heute werden solche Filme gar nicht mehr gedreht. Stattdessen sind Horrorfilme regelmäßig im Kinoprogramm vertreten. Oder Kriegsfilme, die sich in der Nachkriegszeit niemand angeschaut hätte. Heile Welt war gewünscht, nach der traumatisierenden Zeit, die die Menschen durchleben mussten.

Die Welt der 1970er-Jahre war eine andere. Wenn der Zuschauer das berücksichtigt, funktionieren die Zeichen der damaligen Zeit wunderbar ohne Einblendungen. Doch heute möchte jeder jedem gerecht werden. Es ist in einer Hypersensibilität ausgeartet.

Sollten Sissi-Filme künftig mit einem Warnhinweis versehen werden, weil sich frisch Getrennte in Depressionen flüchten, wegen der ach so rührigen Liebesgeschichte? Weil sich Frauen getriggert fühlen, die eine böse Schwiegermama haben? Oder weil ihnen ihre Schwester den Mann vor der Nase weggeschnappt hat?

Die eigene Lesart

Die Vielfalt des Unterhaltungsprogramms ist so groß, dass ein Leben nicht ausreicht, um alles anzuschauen. Niemand muss etwas konsumieren, von dem er sich in irgendeiner Weise diskriminiert fühlt. Etwas, das ihm nicht gut tut. Jedes Buch hat eine eigene Lesart. Dies sollte für Otto Waalkes ebenso gelten wie für Sissi und den Wald, in dem Toni Marshall gern der Oberförster sein wollte.


Milch oder Haferdrink?

Die Diskussionen um das E-Auto stimmen nachdenklich. Die Warnung vor den mehr als 40 Jahre alten Witzen amüsiert. Doch die Diskussion um die Hafermilch ist eine andere. Sie greift tief in die Lebensart der Menschen ein. Um die Ernährung ist eine Art Kulturkampf ausgebrochen. Das Fleisch steht auf dem Prüfstand und wird durch vegane Alternativen ersetzt. Nun ist die Kuhmilch an der Reihe.

Eine wissenschaftlich angehauchte Sendung für junge Menschen mit dem Namen Quarks, beheimatet im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, macht im Staccato auf das Leid der Kälbchen aufmerksam, die zugunsten der Milch nach der Geburt von ihrer Mutter getrennt werden. Die Zustände in der Massentierhaltung sind entsetzlich, Änderungen sind dringend geboten. Doch ist der missionierende Weg der Richtige?

Die Lebensart des Gegenübers akzeptieren

Vielleicht liegt es an der Blase, in der sich die Gesellschaft eingeschlossen hat: Es gibt viele Menschen, die fleischlose Ernährung für sich entdeckt und gar kein Problem damit haben, wenn ihr Gegenüber im Restaurant ein Schnitzel isst. Einer respektiert die Lebensart des anderen. Aber es gibt Medien und soziale Netzwerke. Was dort mitunter kommentiert wird, geht in eine Richtung, die mit Meinungsfreiheit und Entscheidungsfreiheit nicht mehr viel zu tun hat.

Wissenschaft ist Austausch verschiedener Positionen

Quarks weist in den sozialen Netzwerken so unermüdlich auf die „neuen“ Ernährungsformen hin, dass es fast einen militanten Charakter hat. Immer und immer wieder werden die gleichen Themen in Grafiken präsentiert, ausgestattet mit einseitigen Quellen. Wissenschaft ist aber vielseitig. Experten mit unterschiedlichen Positionen tauschen sich aus.

Und wieder der WDR

Der WDR warnt vor Otto Waalkes. Der WDR präsentiert ein Wissenschaftsmagazin, in dem die Ernährungspyramide umgeschrieben wird. Fleisch wird nicht mehr als gelbes Lebensmittel für den gelegentlichen Konsum ausgewiesen: Im Quarks-Magazin ist Fleisch plötzlich rot gefärbt. Es solle durch Tofu und Soja ersetzt werden.

In komplizierten Berechnungen wird das E-Auto mit dem Verbrenner verglichen, ohne darauf einzugehen, dass diese Fortbewegungsart längst nicht für jeden das Mittel der Wahl ist. Und es wird den Abonnenten des Newsletters erklärt, dass anstelle von Milch ein Haferdrink gewählt werden könne.

Wer schreibt in sozialen Netzwerken?

In den Kommentarspalten der WDR-Sendung geht es heiß her. Der Mensch wäre abgestillt und trinkt trotzdem Muttermilch. Bezogen auf den Fleischkonsum wäre es eine Lüge, dass der Mensch, betrachten wir die Evolution, schon immer Fleisch konsumiert hätte. Schreiben wir jetzt die Geschichte um?

Welche Menschen schreiben in den sozialen Netzwerken? Wie entwickelt sich dieses Thema weiter? Ist es in einigen Jahren nicht mehr möglich, trotz verschiedener Ernährungsgewohnheiten gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen? Warum legt sich der WDR so ins Zeug, bei Otto Waalkes, dem E-Auto und der Hafermilch?


Austausch ja, Umerziehung nein

Das E-Auto, Otto Waalkes und der Haferdrink haben sich in diesem Spätsommer beim WDR zu einem Thema vereint, das die Meinungen spaltet. Das ist grundsätzlich gut. Doch die Diskussionsebene hat mit einem konstruktiven Austausch nicht viel zu tun. Wann sind Menschen so empfindlich geworden, dass sie einen redaktionellen Hinweis benötigen, weil sie sich durch einen Witz persönlich beleidigt fühlen könnten? Wenn dem so ist, kann man den Fernseher doch einfach ausschalten. Oder man startet den Stream erst gar nicht erst.

Menschen möchten frei entscheiden, was sie essen und was nicht. Sie möchten nicht durch Verbote zum Kauf eines E-Autos gezwungen werden, was sie womöglich nur mit hohem Aufwand in ihr Ziel bringen wird. Sie möchten offen ihre Meinung sagen dürfen und laut lachen, wenn Otto seine Witze reißt.

Eine Frage des Lebensalters?

Inwieweit spielt das Alter eine Rolle, wenn jemand Otto-Witze mag, kein E-Auto fährt und Kuhmilch trinkt? Ist Hafermilch eine Generationenfrage oder schmeckt sie einfach besser?

Jugend will verändern

Die Jugend hält mit ihren Diskussionen dagegen. Oder die Meinungen verschwimmen miteinander. Weil es junge Menschen gibt, die Diesel fahren, und ältere, die sich für ein E-Auto entscheiden.

Vielleicht gelingt es wieder, die vergangenen Zeiten zu achten, zu akzeptieren und Kunst in ihre Epoche einzuordnen. Wer Milch trinken möchte, sollte ebenso respektiert werden wie der Fahrer des Dieselautos. Was für den einen gut ist, muss der andere nicht mögen. Das dürfen beide offen kommunizieren. Danach stoßen sie miteinander an. Mit Milch und Haferdrink.

Bildquelle © geralt | pixabay


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